Wir haben es gemeinsam geschafft, YEAH!
Sonntag, 16.15 Uhr – alle, die zu dem Zeitpunkt im Kirchenhaus sind, versammeln sich vor dem Altar für den großen Moment. Das letzte Puzzlequadrat findet seinen Platz. 32.000 Teile geschafft. Applaus!
Was für ein wundervolles Wochenende! Hier die Bildergalerie, die einen Eindruck davon vermittelt, wie wir das 32.000er-Puzzle gemeinsam geschafft haben und die auch einige der Geschichten erzählt, die wir erlebt haben. Hier unsere Instagram-Highlights. Eindrucksvoll auch unser Zeitraffervideo, in dem Ihr die Entstehung des Riesenpuzzles sehen könnt:
Hier der Moment des letzten Teilstücks, das eingesetzt wurde:
Zwei Jahre ist es her, da erreicht uns die Nachricht einer (damals noch) Riedbergerin. Sechs Puzzles möchte sie spenden – alle 1.000 Teile groß. Klar, gerne, nehmen wir. Erst ein wenig später verrät sie uns, dass sie noch einen besonderen Schatz hütet und den möchte sie uns anvertrauen. Ein Karton, 19 Kilo schwer. Inhalt: Das 32.000er-Keith-Haring-Puzzle und zwar bereits gelegt, zerlegt und in Platten gestapelt wie eine gigantische Lasagne.
Was macht man mit so einer tollen Puzzlespende? Nachdenk … grübel … Konzept entwickel … was wir damit schlussendlich gemacht haben, das konntet Ihr selbst erleben. Und ja, auch wenn die Vorbereitung einige Nerven gekostet hat, am Ende ist es exakt so gelaufen, wie wir uns das in unseren kühnsten Träumen vorgestellt haben. Viele Menschen kommen, sie mögen die Idee, sie machen mit, sie haben Spaß, am Samstag gibt es einen guten Fortschritt, der auf die Fertigstellung am Sonntag hoffen lässt, am Sonntag kommen wieder Menschen – viele von denen waren auch am Samstag schon da und dann … letztes Stück, Applaus, Freudentränen – alles super!
Unser besonderer Dank gilt der ehemaligen Riedbergerin Beate, die uns dieses tolle Puzzle gespendet und somit die Aktion überhaupt erst ermöglicht hat.
Auch die hessenschau mochte unsere Idee und hat am Abend einen kurzen Beitrag gesendet.
Zum Orga-, Helfer- und Helferinnenteam könnte man in dem Zusammenhang Romane schreiben. Und ja, es mag sein, dass eine sich das ganz toll ausdenkt, aber wenn es nicht mindestens 30 Leute gäbe, die diese Gedanken dann auch mittragen, bis ins Detail durchdenken, anpacken, mitmachen, losrennen und teils auch über ihre eigentlichen Kräfte hinaus mit am Start sind, dann fände so was nicht statt. Euch allen ein DANKE und es ist immer wieder eine Freude zu erleben, was man alles gemeinsam schaffen kann.
A propos gemeinsam schaffen. Das Puzzle ist jetzt wieder abgebaut. Das ist am Sonntag noch in einem etwa dreistündigen Kraftakt von gut einem Dutzend Menschen passiert. Aber damit ist unsere Reise noch nicht vorbei. Nun soll das 5,44 x 1,92 Meter große Werk an die Wand gebracht werden. Einen Termin dafür haben wir noch nicht gefunden, auch das Material dafür müssen wir noch beschaffen – laut Experten brauchen wir dafür Pappelsperrholz in ziemlich großem Maß, 8 mm dick, Leim, Lack zur Versiegelung … also, das ist alles andere als einfach.
Es gibt schon einige handwerklich begabte Menschen, die ihr Gehirnschmalz in dieses Projekt stecken, die freuen sich aber sicher über weitere handwerklich begabte Menschen. Auch Puzzleexpertinnen braucht man dafür – aber an denen mangelt es in unserer Gemeinde ja zum Glück nicht. Sie sind/Du bist fit in Holz-Klebe-Dübel- und Tacker-Arbeiten jeder Art und haben/hast Lust darauf, das Werkelteam dabei zu unterstützen, das Riesenpuzzle ordentlich an die Wand zu dengeln? Dann bitte gerne melden! Mail an:
So fing das Projekt übrigens Ende Januar an. Fünf Frauen zerlegen in sechs Stunden das 32.000-Teile-Puzzle und verteilen die Häppchen auf 640 Butterbrottüten.

Wir hatten im Vorfeld gesagt, dass dieses Wochenende eine einmalige Veranstaltung sein wird, denn wann bekommt man schon mal ein so tolles Geschenk? Aber vielleicht, vielleicht – gibt es (in einigen Jahren) mal wieder eine Gelegenheit für so eine verrückte Aktion.
Denn in der 3. Strophe des Liedes, das wir zur Abschluss-Andacht gesungen haben heißt es:„Und die, die fröhlich lachen, behalt in deiner Hut. Die auch mal Unsinn machen, o Herr, schenk ihnen Mut. Wir brauchen ihren Lebenssaft – zu nüchtern ist die Welt. Gib den Verrückten Kraft!“

Unser Puzzlewochenende wurde unterstützt vom Frankfurter Miteinanderfonds der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Vielen Dank dafür!

Wir danken Edeka Georg vom Riedberg, der unser Puzzlewochenende mit einer Lebensmittelspende unterstützt hat. Alle Einnahmen aus dem Verkauf von Suppe, Snacks und Getränken spenden wir an das WESER 5 Diakoniezentrum.
